So erreichst Du Deine Ziele


 

Geh langsamer und all das, dem Du nachjagst, wird kommen und Dich finden. - John De Paola

Turniere gewinnen.
Mit Halsring reiten.
Die neueste Schabracke.
100 Likes für das Reitfoto.

Mein Pferd überall hinführen zu können.
Auf meinem Pferd reiten.
Meinem Pferd vertrauen.
Dass mein Pferd mir vertraut.

Mein Ziel für jedes Pferd-Mensch-Paar, das ich begleite:
Verbindung. Eine wahre, ehrliche, vertrauensvolle Verbindung.
Der Weg zu diesem Ziel ist lang, kurvig, hat Abzweigungen, Sackgassen, geht bergauf und bergab.
Auf diesem Weg ergeben sich viele tolle Zwischenstopps. Jedes, der oben genannten Ziele kann einer davon sein. Aber auch Dinge, die nicht funktionieren. Manchmal muss man in eine Sackgasse gehen, nur um zu merken, dass man wieder umkehren muss, um weiterzukommen.
Oben genannte Wünsche sollten Nebeneffekte des Weges zu einer Freundschaft sein, aber keine primären Ziele.
Wer verbissen ein Ziel verfolgt, der verliert oft das Wesentliche aus den Augen.

Stellt Euch vor, Ihr befindet Euch auf einer Straße.
Das Ziel ist die Verbindung zu Eurem Pferd, die Ihr am Ende der Straße erreichen könnt.
Um dorthin zu gelangen müsst Ihr gehen, einzelne Schritte, einen Fuß vor den anderen. Jeder Schritt ist ein Zwischenschritt in Eurem Training, in Eurem täglichen Umgang, in Eurem Miteinander.
Konzentriert Euch also auf die kleinen Dinge und lasst Euch von Hindernissen und Kurven nicht vom Ziel abbringen. Wenn Ihr meint, Ihr müsst eine Abzweigung nehmen in der Hoffnung eine Abkürzung zu finden, dann tut das. Wenn es eine Sackgasse ist, habt Ihr’s zumindest versucht, macht doch nichts.
Wenn es nicht weitergeht, fragt Euch nicht als erstes, wie Ihr es doch noch schaffen könnt und rennt mit dem Kopf gegen eine Mauer, sondern schlagt einen anderen Weg ein: fragt Euch, warum es nicht funktioniert hat. Das Ziel zu erreichen ergibt sich nur aus dieser Frage und deren Antwort.

Es wird auch Tage geben, an denen es besonders steil bergauf geht und anstrengend wird, Ihr vielleicht sogar nochmal einen Schritt zurück gehen müsst. Aber auch Tage, an denen die Straße bergab geht und Ihr umso schneller voran kommt.
Manchmal wird jemand kommen und versuchen, Euch vom richtigen Weg abzubringen. Aber es wird auch jemanden geben, der Euch ein Stück begleitet und auf den Ihr Euch stützen könnt, wenn es anstrengend wird.
Aber eilt nicht voran, teilt Euch Eure Kräfte ein, sonst kommt Ihr außer Atem und habt nicht die Kraft, ein mögliches Hindernis zu überwinden. Es läuft keine Stoppuhr, es ist kein Rennen. Seid immer ehrlich zu Euch selbst und gebt niemals auf.

 

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