das pferdedenker Konzept


die akademische reitkunst

in verbindung mit freiarbeit


Englisch, Western, Freizeit, Vielseitigkeit, Barock, Akademisch, Dressur, Springen,...
Es gibt verschiedenste Reitweisen und Unterarten derer.


Einem Pferd ist es egal, in welcher Reitweise es schlecht geritten wird.
- Bent Branderup

Was ist die Akademische Reitkunst und warum begleitet sie mich auf meinem Weg mit Pferden?
Die Akademische Reitkunst steht nicht einfach für eine bestimmte Reitweise, sondern so wurden Institutionen genannt in welchen die Reitkunst erlernt - bzw. „studiert“ wurde.
Die erste dieser Akademien entstand in der Renaissancezeit 1532, gegründet von Frederico Grisone.
An diesen Akademien wurden auch andere Künste, Philosphien, Sprachen und Kampfarten unterrichtet und erhielten somit den Status einer Universität und trugen deshalb auch wesentlich zur Entwicklung von Europa bei.
In dieser höfischen Zeit war die Reitkunst nicht nur eine Frage der reiterlichen Fähigkeiten, viel mehr auch eine Frage von Geist- und Körperbeherrschung.
Zudem setzte man bei der Schlung des Pferdes auf das Verständnis seiner körperlichen und mentalen Gegebenheiten und befürwortete eine langsame gründliche Ausbildung, die auf jedes Pferd individuell eingeht.
Jedes Pferd bedarf zur Gesunderhaltung einer durchdachten Gymnastizierung, um seine Aufgabe als Reitpferd ausführen zu können, ohne Schaden davon zu tragen.
Das heißt, dass das Pferd in erster Linie in der Tragkraft ausgebildet werden muss, damit es lernt sich selbst und den Reiter im Gleichgewicht zu tragen.
Einige Prinzipien der akademischen Reitkunst sind folgende:

  • Das Denken sollte dem Handeln vorausgehen
  • In erster Linie wird der Reiter ausgebildet, denn versucht ein schwacher Reiter ein Pferd auszubilden wird er eher Schaden anrichten, als das Pferd zu gymnastizieren
  • Schulung vom Pferd, angepasst an seine geistigen und körperlichen Fähigkeiten

Was am Anfang wie ein Handwerk beginnt, kann durch fortwährende Schulung des Reitergefühls zur Reitkunst werden.
Dem Pferd soll in der Kunst ein Lebensinhalt angeboten werden, den es auch in hohem Alter mit Würde ausführen kann.

Sich über die Anatomie, Biomechanik und Neurologie des Pferdes fortzubilden ist unabdingbar für reellen Erfolg in der korrekten Gymnastizierung und effektivem Muskelaufbau.
Die physischen Gegebenheiten des Pferdes müssen berücksichtigt werden und die psychische Konstitution ebenso.
Akademisches Reiten tut genau dies.
Es konzentriert sich auf ein korrektes, der Gesundheit des Pferdes zuträglichen Reitens und dessen ehrlicher Motivation und freiwilliger Mitarbeit und Konzentration.
In dieser Sparte, in der eine Manipulation des Pferdes über Hilfszügel, rückwärts einwirkende Zügel, scharfe Gebisse in den falschen Händen oder Sporen an den falschen Stiefeln keinen Platz finden, in der man langsam geht, das Pferd das Tempo entscheiden lässt, man Schritt für Schritt eine fundierte Basis aufbaut, um das Pferd gesundheitsfördernd zu trainieren.
In dieser Reitkunst fühle ich mich Zuhause.

 

Neben der Gymanstizierung des Pferdes steht für mich absolut dessen ehrliche Motivation im Fokus.

Freiarbeit, Kommunikation - in einen offenen Dialog treten und aus Verständnis Vertrauen entwickeln, um eine Verbindung aufzubauen.

Meine Mission: Glückliche, stolze Pferde, die physisch und psychisch losgelassen sind und gerne mit ihrem Menschen zusammen.

 

Trainingsgestaltung


 

Beim ersten Kennenlernen plane ich gerne  ca. 90 Minuten ein.

Es erfolgt eine ausführliche Vorbesprechung welche folgende Punkte beinhaltet:

 

✔ Anamnese

✔ Befunderhebung

✔ Analyse des Exterieurs

✔ Analyse der Bemuskelung

✔ Analyse des Futters und Beratung

✔ Überprüfung des Zubehörs auf Passgenauigkeit

✔ Erläuterung der Grundsätze der Biomechanik

✔ Aushändigen schriftlicher Zusammenfassungen (Übungen, Anatomie etc.)

✔ Erstellen eines individuellen Trainingsplans

 

Im ersten Training werden Ziele und Trainingsmöglichkeiten besprochen und ich schaue individuell, wo ich Dich und Dein Pferd "abholen" kann. Ich zeige Dir erste Basics für die Bodenarbeit und auf Wunsch auch für das Reiten. Das Repertoire an Übungen wird mit jedem Training erweitert, sodass immer neue Reize gesetzt werden können und es nicht langweilig wird. Ich lege dabei besonders viel Wert auf korrekte Gymnastizierung und effektiven Muskelaufbau in Verbindung mit der ehrlichen Motivation des Pferdes.

 

Nach dem ersten Training erfolgen weitere Trainingseinheiten á 30, 45 oder 60 Minuten inklusive theoretischer Anteile.

Du erhältst auf Wunsch eine schriftliche Zusammenfassung der Lehrinhalte der Trainingsstunde.

 

Mir ist besonders wichtig, dass meine Kunden wissen, dass ich immer für sie da bin. Nicht nur dann, wenn ich vor Ort bin, sondern 7 Tage die Woche. Ich stehe in engem Kontakt zu jedem und freue mich jederzeit über Berichte und Fragen.

 

 


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